all men must die / Das Helmi

 

Das Helmi hat – verstärkt durch weitere Schauspieler*innen und Musiker*innen – gleich vier Folgen der amerikanischen Kultserie »Game of Thrones« in überraschender Weise bearbeitet: Alle Folgen stehen autonom für sich und greifen den zentralen Moment einer Figur aus dem Epos heraus. Die einzelnen Episoden sind durch zahlreiche Anspielungen, wiederkehrende Figuren und Motive miteinander verbunden. Die Folgen haben die Wucht griechischer Tragödien und einen Hauch von Monty Python. Als hätte Shakespeare betrunken »Herr der Ringe« neu geschrieben.
Zwischenspiele und Videoeinspielungen von Außendrehorten wie Kroatien und Weißensee verleihen dem Spektakel weitere Ebenen. Da z.B. Teile des Ensemble die berühmte Vorlage überhaupt nicht kennen, hat die Helmi-Bearbeitung von »GoT« vollkommen eigenständige Interpretationen der Figuren entwickelt, die sich mit Motiven aus anderen Elementen des Helmi-Kosmos wie z.B. den »Buddenbrooks«, »Pocahontas«, »Der Name der Rose« oder Recherchen für das ethnologische Museum in Dahlem verbinden. Das Puppenspiel wird in dieser Produktion erweitert durch den schauspielerischen Ansatz von Lisa Heinrici und Christopher Heisler und die Zusammenarbeit mit der Tanztrainerin Ayam Am.

Am ersten und zweiten Abend von Season 1 kommt es zu zwei Doppelpremieren. Am dritten Abend bietet sich die Gelegenheit, in einem immersiven »Behind the Scenes«-Special die spezielle Sicht der beiden Bildenden Künstler*innen Felix Loycke und Mary-Audrey Ramirez auf »GoT« zu erfahren und gemeinsam mit ihnen wie durch ein Kaleidoskop wieder auf das wirkliche Leben zurückzublicken.

In deutscher Sprache.

von und mit Lisa Heinrici, Christopher Heisler, Solène Garnier, Felix Loycke, Florian Loycke, Brian Morrow, Emir Tebatebai Tanztraining Ayam Am Kostüme Mary-Audrey Ramirez Künstlerische Mitarbeit Tina Pfurr, Kara Schröder, Dasniya Sommer Dramaturgische Mitarbeit Nada Mahamid TechnikBurkart Ellinghaus Produktionsleitung ehrliche arbeit – freies Kulturbüro

Eine Produktion von Das Helmi in Kooperation mit dem Ballhaus Ost. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

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